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    <title>blockner ::</title>
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    <description>Sven Fockners Blog über Gott und die Welt</description>
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    <pubDate>Sun, 09 Oct 2011 16:37:01 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: blockner :: - Sven Fockners Blog über Gott und die Welt</title>
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    <title>Kleiner Hinweis</title>
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.glauben-einfach.com&#039;);&quot;  class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.glauben-einfach.com&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:302 --&gt;&lt;img width=&#039;472&#039; height=&#039;119&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://fockner.net/uploads/logo.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollte nur kurz hier vermerken, dass ich auf der Seite &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.glauben-einfach.com&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.glauben-einfach.com&quot; &gt;www.glauben-einfach.com&lt;/a&gt; ein bisschen blogge. Ist halt vom Thema her etwas eingeschränkter momentan. Es geht um glauben, zweifeln, Gott, Menschen, Geschichten. Vielleicht entsteht dort nach der Veranstaltungsreihe ja eine Blog-Community, die es dem einzelnen erlaubt entspannter und weniger zu schreiben ...  
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    <pubDate>Sun, 09 Oct 2011 18:37:01 +0200</pubDate>
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    <title>blockner ist tot</title>
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            <category>Trivia</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    Das Leben ist kompliziert. So viele Ideale, so viele Verpflichtungen. Das Ideal einen Blog zu haben. Das Ideal einen regelmäßigen Blog zu haben. Daneben die Ideale: ein guter Vater, Ehemann, Pastor, Student, Sportler, etc. zu sein. Irgendwas muss dran glauben. Jetzt also der Blog. Keine Ahnung ob ich ihn mal wiederbelebe, aber ich merke, im Moment, dass ich nicht wirklich dazu komme etwas Sinnvolles zu schreiben. Also gebe ich die zwei ersten Ideale auf und bleibe damit zumindest dem einen treu: Dinge richtig oder gar nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke an dieser Stelle an alle die mitgelesen und kommentiert haben. Über 400 Posts und knapp 900 Kommentare haben wir miteinander seit Mai 2007 geteilt. Es waren interessante vier Jahre - für mich zumindest. Aber jetzt ist es vorbei. Das Leben ist kompliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das nicht glaubt, der soll &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.zeit.de/2011/21/DOS-Streubomben&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.zeit.de/2011/21/DOS-Streubomben&quot; &gt;dieses Dossier&lt;/a&gt; lesen, als letzter Link von blockner. Diesmal nicht in einem neuen Fenster geöffnet, weil ihr als Ersatz für diesen Blog ruhig die ZEIT lesen sollt. 
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    <pubDate>Tue, 31 May 2011 12:45:08 +0200</pubDate>
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    <title>Wahnsinn</title>
    <link>http://fockner.net/index.php?/archives/449-Wahnsinn.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    Schönheitswettbewerbe für Kinder in Amerika. Wahnsinn. Mehr fällt mir dazu nicht ein. Unglaublich. Ja, wäre mein Kind nicht so hässlich, würde ich natürlich auch sowas machen. Aber so wird es wohl eine ganz normale Kindheit erleben. NICHT ANSCHAUEN WENN DU BLUTHOCHDRUCK HAST.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;500&quot; height=&quot;405&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/G2Gq6xV0jeg&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 26 May 2011 22:01:24 +0200</pubDate>
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    <title>Xavier und die katholische Kirche</title>
    <link>http://fockner.net/index.php?/archives/448-Xavier-und-die-katholische-Kirche.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Gott</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    Die Moderatorin ist nicht besonders, aber das Thema und die Gäste sind spannend. Es lohnt sich 8 Minuten durchzuhalten, dann geht es ab! Xavier sagt, die katholische Kirche hat eine tödliche Wunde erhalten! What!?!? Der hört sich an wie Leute aus meiner Freikirche. Schaut mal rein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;500&quot; height=&quot;314&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/1ng_He8AC94?rel=0&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Danke Freddy!) Die Sendung Meinungsbilder läuft auf &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.nexworld.tv/nexworldtv/impressum/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.nexworld.tv/nexworldtv/impressum/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.nextworld.tv&lt;/a&gt;, einem Internetfernsehsender, der die meisten Inhalte kostenpflichtig herausgibt. Für wen sich Internetfernsehsender nach LightChannel anhört, der scheint gar nicht so falsch zu liegen, denn hinter nextworld.tv steckt ein gewisser &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.dithmarschen-wiki.de/Jan_Gaspard&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.dithmarschen-wiki.de/Jan_Gaspard&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Jan Gaspard&lt;/a&gt;. Wer immer das ist, er hat unter diesem Künstlernamen schon eine Menge von &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.jan-gaspard.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.jan-gaspard.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Büchern, Hörbüchern oder Hörspielen&lt;/a&gt; veröffentlicht. Viele davon beschäftigen sich mit Verschwörungstheorien. &lt;img src=&quot;http://fockner.net/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; Mich würde noch interressieren, wieso &quot;KanzlerMassa&quot; 59min-Videos auf YouTube hochladen kann? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 20 May 2011 15:23:35 +0200</pubDate>
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    <title>Plastikplanet</title>
    <link>http://fockner.net/index.php?/archives/447-Plastikplanet.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    Auch wenn wir in Europa unsere Einkäufe vielleicht in weniger Plastik nach Hause tragen als die Amerikaner, betrifft uns dieses Video doch, da die Einkäufe ja schon ab Werk in ganz viel Plastik eingepackt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;500&quot; height=&quot;314&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/koETnR0NgLY?rel=0&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 17 May 2011 20:07:00 +0200</pubDate>
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    <title>Dumm, prinzipientreu ... oder feige?</title>
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            <category>Siebenten-Tags Adventisten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:301 --&gt;&lt;img width=&#039;88&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://fockner.net/uploads/sda.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Als ich in Michigan studiert habe, hat mich neben vielen anderen Dingen, besonders die Offenheit mancher (adventistischer) Theologiestudenten gegenüber dem Militär erstaunt. Immer wieder kamen Chaplains und hielten die Predigt oder standen Männer in Flecktarnanzügen im theologischen Seminar, um Studenten zu rekrutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das die Adventisten in den USA nicht immer so drauf waren (viele sind es sicher auch heute noch nicht) zeigt ein Blick in die Anfänge meiner Freikirche. Damals gab es während des &quot;Civil War&quot; für Wehrfähige Männer die Möglichkeit sich gegen eine beträchtliche Summe einem Einzug ins Militär zu entziehen. Damals sammelten die Adventisten Geld um diejenigen die Betroffen waren &quot;frei zu kaufen.&quot; Als der Krieg andauerte und mehr Truppen gebraucht wurden, schaffte man diese Ausnahme ab. Damals reisten J.N. Andrews (der Namensgeber der Uni an der ich so erstaunt wurde &lt;img src=&quot;http://fockner.net/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; ) und andere Leiter der Freikirche nach Washington D.C. und sprachen im Kongress vor. Sie konnten erwirken, dass die Adventisten als &quot;Nichtkämpfer&quot; (noncombatants) anerkannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das nicht so interpretiert werden muss, dass man nicht zum Militär geht, zeigt die Geschichte von &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.desmonddoss.com/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.desmonddoss.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Desmond Doss&lt;/a&gt;, der unbedingt seinem Land dienen, aber auf keinen Fall töten wollte. Er kämpfte hart dafür als Sanitäter in den Pazifikkrieg geschickt zu werden. Eine außergewöhnliche Geschichte, aber irgendwie auch unverständlich ... Wenn es dem Land dient, dass die Feinde sterben, wie kann man dann seinem Land dienen wollen? Doss hat auch Feinde auf dem Schlachtfeld versorgt (diente das seinem Land???) bis ihn seine Leute bedroht haben und er damit aufhören musste. Dann hat er nur noch amerikanern das Leben gerettet (70 in einer Nacht im Alleingang), damit die dann wieder andere Menschen töten können. Ist das nun dumm oder prinzipientreu?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch eine dritte Möglichkeit (Danke Alex!). Die Wehrpflicht dauerte in den USA bis 1973 an. In den 50er Jahren versuchten manche Adventisten den Militärdienst zu vermeiden indem sie sich für &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a18161/l0/l0/F.html#featuredEntry&#039;);&quot;  href=&quot;http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a18161/l0/l0/F.html#featuredEntry&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Testprogramme von biologischen Kampfstoffen&lt;/a&gt; meldeten. Ob sie wirklich wussten was sie taten ist fraglich. Auf jeden Fall kamen sie so um den Dienst an der Waffe herum. Und die Militärs waren froh, sind doch Adventisten bis heute für ihren gesunden Lebensstil bekannt. Also die perfekten Versuchkaninchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal angenommen sie wussten was auf sie zu kam, waren sie dann dumm oder prinzipientreu? Wohl beides, denn wären sie nicht prinzipientreu gewesen hätten sie zum Militär gehen können. Wären sie nicht dumm gewesen, hätten sie sich nicht auf den Deal eingelassen. Aber Moment, man kann sich doch auch einfach weigern, und dafür ins Gefängnis gehen, oder? Ich gebe zu, dass diese Option in den USA der McCarthy-Era wahrscheinlich schwieriger war als in Deutschland des 20. Jahrhunderts (im 21. gabs ja kaum noch Wehrpflicht), aber trotzdem besteht diese Option. Natürlich braucht sie Mut. Man könnte also prinzipientreu und feige sein und dadurch dazu kommen sein Leben aufs Spiel zu setzen. Was lernen wir daraus? Nix. 
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    <pubDate>Mon, 16 May 2011 21:40:52 +0200</pubDate>
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    <title>Warum ich gegen den Atomausstieg bin</title>
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            <category>Umwelt</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:300 --&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;110&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://fockner.net/uploads/index.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Wer hier schon etwas länger mitliest, den wird diese Überschrift vielleicht wundern. Sonst bin ich doch immer für mehr Umweltschutz und Menschenrechte und eigentlich alles. &lt;img src=&quot;http://fockner.net/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; Das ist auch nach wie vor so! Gerade deswegen ist der jetzt so hektisch betriebene Atomausstieg für mich so fragwürdig. Denn umwelttechnisch wäre der Ausstieg aus der Kohle viel wichtiger und dringender. Stattdessen wird, schon seit dem ersten Ausstieg unter rot-grün gerade diese schmutzige Energieproduktion als &quot;Brückentechnologie&quot; genutzt. Im Moment entstehen in ganz Deutschland neue Kohlekraftwerke, teilweise richtig große. Wie es aussieht, werden es noch mehr werden, wenn jetzt schwarz-gelb den Ausstieg aus dem Ausstieg vom Ausstieg vollzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist klar: Atomkraft birgt unkalkulierbare Risiken und ist deswegen auf Dauer nicht tragbar. Die Risiken sind allerdings eher lokal und bedrohen das weltweite Klima nicht wirklich. Kohlekraftwerke hingegen schleudern ordentliche Treibhausgase in die Atmosphäre und tragen dadurch zur Klimaerwärmung bei, die das eigentliche Problem ist. Tschernobil oder Fukushima sind schlimme Tragödien, aber sie betreffen nur die Leute vor Ort. Und Atomkraftwerke stehen nun mal meist in Ländern der ersten Welt. Die Klimaerwärmung ist eine Tragödie, die weltweit alle betrifft, ABER vor allem die in den Ländern der dritten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland - machen wir uns nichts vor - kann uns der Klimawandel eigentlich ziemlich egal sein. Zumindest wird es sich hier sehr sehr moderat auswirken im Vergleich zu anderen Gegenden. Wir haben kaum Küsten, unsere Dürren und Überschwemmungen sind relativ harmlos im Vergleich zu dem was in Pakistan z.B. abging. Und vor allem sind wir technisch und finanziell in der Lage vieles auszugleichen oder auszuhalten. Das gilt nicht für die Milliarden, die z.B. in Asien an den Küsten leben und bald vor dem steigenden Meeresspiegel auf der Flucht sein werden. Das gilt nicht für den kleinen Bauern irgendwo am Äquator, dem plötzlich das Wasser für seine Felder fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen ist die Entscheidung aus der Atomkraft auszusteigen um keinen Super-Gau zu erleben, der vielleicht einen Radius von 1000km betrifft, aber dafür mehr Kohle zu verbrennen, die sich auf einen Radius von 40000km auswirkt eine sehr egoistische. Wir sorgen für unsere eigene Sicherheit auf Kosten der anderen. Dabei sind wir es, die den Klimawandel zu verantworten haben, nicht die zweite und dritte Welt. Deswegen finde ich sollten wir jetzt auch den Mumm haben Atomkraftwerke noch etwas auszuhalten - meinetwegen sicherer und dafür so schnell wie möglich aus der Kohle aussteigen. Das ist das einzige was vor der Welt und der Geschichte zählt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man natürlich sagen, Kohle braucht man nicht, wenn man auf Atom verzichtet. Aber das ist Augenwischerei. Selbst Greenpeace, die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/energie/DerPlan.pdf&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/energie/DerPlan.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ein Idealszenario entwickeln&lt;/a&gt;, dass von der Politik so sowieso nie umgesetzt wird, machen den Atomausstieg bis 2015 und den Kohleausstieg bis 2050 ... angeblich brauchen sie dazu keine neuen Kohlekraftwerke, aber die alten bleiben bestehen. Laut einem &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.zeit.de/2011/17/Kernenergie-Klimaschutz&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.zeit.de/2011/17/Kernenergie-Klimaschutz&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;SEHR LESENSWERTEn Artikel in der ZEIT&lt;/a&gt; werden vier in Bau befindliche KKW stillschweigend mit einberechnet. In Deutschland &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.zeit.de/2011/19/S-Braunkohle&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.zeit.de/2011/19/S-Braunkohle&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;boomt jetzt anscheinend die Kohle&lt;/a&gt; durch den Atomausstieg. Deswegen bin ich dagegen das zu überstürzen. Lieber weg mit der Braunkohle. Dafür stehen die Chancen allerdings schlecht, da die Grünen - diejenigen die sich am stärksten dafür einsetzen - jetzt natürlich auf keinen Fall ökologisch handeln können, da die Angst nach Fukushima ihnen ihren größten Triumph gebracht hat. Ist das nicht absurd? Das ist übrigens keine Ausrede beim nächstem mal nicht die Grünen zu wählen. Es zeigt nur wie komplex unsere Welt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Moral von der Geschicht? Deutschlandweit ist der Atomausstieg Umwelttechnisch eine Verschlechterung. Der Kohleanteil im Strommix wird steigen. In deinem Haushalt muss das nicht sein! Du kannst auf Strom, Kohle und Erdgas schon jetzt komplett verzichten, indem du Ökostrom von einem vertrauenswürdigen Anbiete beziehst. Je mehr das machen, desto weniger lohnen sich Kohlekraftwerke. Und für das was aus deiner Steckdose kommt bist du verantwortlich. Auch gegenüber den Leuten, die unter dem Klimawandel am meisten leiden.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 08 May 2011 20:57:50 +0200</pubDate>
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    <title>Werbung für Gott</title>
    <link>http://fockner.net/index.php?/archives/443-Werbung-fuer-Gott.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    Danke Dany für den Hinweis: im Moment läuft eine Werbespot in 800 deutschen Kinos. Eva Jung hat ihn gemacht und durch Spenden finanziert. Ist natürlich wieder sehr weiblich, einfach schon weil die Stimme männlich ist, aber auch weil die Liebesnummer halt bei Männern nicht so zieht. Trotzdem eine gute Idee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe src=&quot;http://player.vimeo.com/video/21850194?title=0&amp;amp;byline=0&amp;amp;portrait=0&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;281&quot; frameborder=&quot;0&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte einen Ruf zur Nachfolge im Stil eines Action-Film-Trailers machen, dann hätten auch die Männer was davon. Aber das Budget wäre wohl zu groß ... nicht dass es am Ende aussieht wie die neueste Produktion von Doug Batchelor. &lt;img src=&quot;http://fockner.net/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 03 May 2011 20:11:47 +0200</pubDate>
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    <title>Ist Fanatismus universal? (Version 3)</title>
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            <category>Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:298 --&gt;&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;282&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://fockner.net/uploads/bld.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Bin Laden ist tot und in Amerika gibt es Leute, die das so sehr freut, dass sie auf die Straßen gehen, jubeln, singen und Flaggen schwenken. Denken sie, dass der Terror jetzt vorbei ist? Das sie ihren Krieg (für diese Leute ist es offensichtlich ihr Krieg) gegen den Terror gewonnen haben? Oder geht es einfach um Rache? Für den 11. September? Das würde ich verstehen (auch wenn es zu verurteilen wäre), bei Freunden und Angehörigen der Opfer. Aber davon gibt es wohl nicht genug, um die Straßen und Plätze deart zu füllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder der jubelnden Fans erinnern mich irgendwie ziemlich an die von (ich formuliere jetzt mal bewusst allgemein) militanten &quot;Arabern&quot;. Sonst ist der Mob nur in Palästina oder Iran oder sonstwo auf den Straßen und feiert die Ermordung eines Feindes. Mir scheint, hätte Osama bin Laden eine Flagge gehabt, diese Amerikaner hätten sie angezündet und wären drauf rumgetrampelt. Nicht gerade beruhigend, dass die Menschen in dem Land, dass der Welt Demokratie bringen möchte, derart unkritisch ihren Hass oder ähnliche niedere Instinkte ausleben. Wo ist der Unterschied der beiden Seiten? Und vor allem, wer sorgt dafür, dass dieser Pöbel auf den Straßen, auch die &quot;richtigen&quot; (wenn es sowas gibt) Leute hasst und nicht mich? Die Politiker? Die werden vom Pöbel gewählt. Die Medien? Die Leben vom Pöbel. Keine guten Aussichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachtrag:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Für mich stellen sich immer mehr fragen... CNN sagt, es handelte sich um ein Kill-Mission. Okay. Ich mein offenbar wurden die SEALS beschossen und so, aber wäre Osama mit erhobenen Händen herausgekommen, hätten sie ihn dann auch erschossen? Wie kann es Kill-Missionen überhaupt geben? Noch dazu offiziell? Haben die von James Bond die Lizenz zum Töten abgekauft? Aber von wem hätte der sie denn? Von Gott? Bei Saddam Hussein gab es zumindest eine Art Prozess, wobei ich auch hier Hagen Rether Recht geben würde: solche Leute gehören nach Den Haag. Aber da könnten die ja auspacken und das könnte unangenehm werden, meinte er dann. Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber ich frage mich schon, warum man nicht mal versucht hat ihn gefangen zu nehmen. Selbst wenn man ihm keine Prozess machen könnte, aus Mangel an Beweisen, könnte man ihn ja immer noch ohne Prozess für den Rest seines Lebens nach Guantanmo sperren. Also warum eigentlich eine Kill-Mission?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und warum wurde die Leiche sofort auf See beerdigt? Eine DNA-Probe soll Sicherheit bringen ... warum nicht der ganze Leichnahm? Warum keine Obduktion? Alles sehr komisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachtrag 2&lt;/strong&gt;: Altkanzler Schmidt ist (zumindest in einem Punkt) der gleichen Meinung wie ich. Da bin ich ja in guter Gesellschaft. Aus dem &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,760053,00.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,760053,00.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;SPON Live-Ticker&lt;/a&gt;: Helmut Schmidt sieht die Tötung Osama Bin Ladens zwiespältig. &quot;Zum einen ist es ganz eindeutig ein Verstoß gegen das geltende Völkerrecht. Zum anderen kann es - weil überall in der arabischen Welt Unruhe herrscht - zu Folgewirkungen führen, die man im Augenblick wirklich nicht übersehen kann&quot;, sagte der Altkanzler in der ARD-Sendung &quot;Beckmann&quot;. Er habe aber volles Verständnis für den Triumph der Amerikaner, &quot;nachdem zweifellos Bin Laden der Urheber dieses schändlichen Attentats auf das World Trade Center gewesen war&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachtrag 3:&lt;/strong&gt;Jetzt also doch keine Kill-Mission (laut SPON) und die Leiche wurde so schnell beerdigt, weil das im Islam innerhalb von 24h geschehen muss. Auf dem Meer, damit kein Schrein entsteht, wo die Leute hinpilgern können. Das hört sich einleuchtend an. Auch auf SPON das folgende:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;SPIEGEL ONLINE: Auf dem Ground Zero jubeln Menschen über den Tod Bin Ladens - zumindest die Bilder erinnern an feiernde Muslime im Gazastreifen nach den Anschlägen vom 11.September 2001. Finden Sie das in Ordnung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Münkler: Für europäische Beobachter haben diese Kundgebungen in der Tat etwas Peinliches, denn sie zeigen eine Form unreflektierter Naivität, haben etwas Provokatives. Aber es waren nur wenige Amerikaner, die ihre seelischen Empfindungen so ungeniert demonstriert haben, genauso wie es 2001 nur wenige Muslime waren, die sich über die Tausenden Toten der Anschläge freuten. Trotzdem gewinnen die Fotos der Feiernden vom Ground Zero jetzt die Definitionshoheit über die Gefühlslage einer ganzen Nation - das lässt sich leider nicht ändern.&lt;/blockquote&gt; 
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    <pubDate>Mon, 02 May 2011 11:17:06 +0200</pubDate>
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    <title>Religiös ohne Gott</title>
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            <category>Bücher</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Sven Fockner)</author>
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Norbert Scholl, emeretierter Professor für katholische Theologie an der Uni Heidelberg, hat letztes Jahr ein Buch veröffentlicht, in dem er der Frage nachgeht &quot;Warum wir heute anders glauben&quot;. Er untersucht darin den Zusammenhang zwischen zwei Trends in unserer Gesellschaft. Zum einen treten immer mehr Menschen aus den Kirchen aus, zum anderen bezeichnen sich viele als religiös. (siehe dazu &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/fockner.net/index.php?/archives/152-Heilige-Familie.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://fockner.net/index.php?/archives/152-Heilige-Familie.html&quot; target=&quot;_blank&quot; &gt;diesen Beitrag&lt;/a&gt;)Wie sieht diese Religiosität aus, wenn sie nicht mehr in den herkömmlichen Bahnen passiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Fragen zu beantworten definiert Scholl zunächst Religion und Religiosität. Ein Kapitel, das für Nicht-Theologen eher uninteressant sein dürfte. Spannend wird es aber sofort, wenn er die Gründe für das erste Phänomen, die Abkehr von institutionalisierter Religion, erforscht. Da spricht er nämlich unter anderem die entfremdete Sprache an, die für viele Christen Ausdruck ihres Glaubens ist, auch in den noch jungen Freikirchen. Dazu ein Zitat von Martin Walser, dass Scholl zurecht als &quot;treffend&quot; bezeichnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Mit Lissa in der Kirche. Konnte nicht beten. Die feierliche Amtssprache der Kirche klang fremd. Kunstgewerbevokabular. Glauben die Frommen, Gott höre sie nur, wenn sie beten, er habe keine Ahnung von den Worten, die sie sonst denken und sagen? Man knn sich nicht vorstellen, dass der Pfarrer erlebt hat, was er in der Predigt erzählt. Mein Leben ist in der Gebetssprache nicht mehr unterzubringen. Ich kann mich nicht mehr so verrenken. Ich habe Gott mit diesen Formeln geerbt, aber jetzt verliere ich ihn durch diese Formeln. Man macht einen magischen Geheimrat aus ihm, dessen verschrobenen Sprachgebrauch man annimmt, weil Gott ja von gestern ist. (S. 24)&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fühlt man sich als Pastor natürlich angesprochen. Auch Scholls andere Analysen, die der leeren Rituale und der problematischen Gottesbilder treffen ins Schwarze, wenn auch mich persönlich nicht so. Wenn er sich dann der Beschreibung der modernen Spiritualität zuwendet fühlt man sich unweigerlich an das Buch &quot;Das Atelier&quot; von Bojan Godina erinnert. Neu war für mich der Gedanke die Wellness-Bewegung auch religiös zu sehen. Aber Scholl hat schon recht, wenn er schreibt dass Menschen &quot;Wenn sie nun ersatzweise am Sonntag eher in den Wellnesstempel gehen, hoffen, dort dieses &quot;Etwas&quot; zu finden.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr aufschlussreich war auch der Streifzug durch die Welt der (Pop-) Kunst. Es wird einem wieder aufs Neue bewusst, dass Religiosität etwas zutiefst Menschliches ist, dass in jedem von uns steckt. Durch die Abkehr von den Kirchen bricht sie sich nun in den verschiedensten Weisen bahn - man muss nur das Auge haben um sie zu sehen. Und das hat Scholl. Trotzdem - und dafür bin ich ihm dankbar - stellt er sich im letzten Kapitel der Aufgabe, ein Gottesbild zu entwerfen, dass einer Welt, die Religiös ohne Gott ist, genau diesen wieder zugänglich machen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Gott scheint verloren gegangen zu sein. Irgendwie ist er abhanden -gekommen, ohne dass es jemand richtig bemerkt hat. Man spürt nichts mehr von ihm. Kaum jemand regt sich ernsthaft auf über sein Verschwinden. Manchen scheinen sogar froh zu sein, dass er ncht mehr da ist. Sie erleben die Abwesenheit Gottes als Erleichterung. (S 131)&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorschlag, den Scholl aus verschiedenen Trends zusammen bringt geht in Richtung eines Nicht-Personalen Gottesbegriffes. Weg von veralteten Metaphern. Soweit sogut. Als Protestant stellt sich allerdings doch die Frage ob man Bilder [und das sind Beschreibungen Gottes zweifelsohne] aus der Heiligen Schrift so einfach durch andere, eigene Bilder ersetzen kann. Wird dadurch nicht auch das Wesen Gottes verzerrt? Hat man dann nicht vielleicht Sprache und Denken der Menschen verstanden, aber wieder nichts über Gott gesagt. Hier finde ich das Buch von Bojan Godina hilfreich, weil es einen Weg zeigt, die alten Bilder heute anzuwenden, ohne ihren Inhalt zu verlieren. Als Analyse unserer Gesellschaft und er spirituellen Strömungen unserer Zeit scheint mir allerdings das Buch von Norbert Scholl, weil umfassender und fundierter, eine unverzichtbare Lektüre zu sein! 
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    <pubDate>Tue, 26 Apr 2011 20:15:24 +0200</pubDate>
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