Donnerstag, 24. Juni 2010Immer das Gleiche
Hier auf blockner ... Heute mal wieder CO2. Aber: repetitio est mater studiorum – Die Wiederholung ist die Mutter der Weisheit. Bei meinen Schwiegereltern habe ich das Buch "Klimaschock" in die Hände bekommen. Auf S. 284 ist dort eine Grafik, die den CO2-Ausstoß von Verkehrsmitteln vergleicht. Das hat mich nochmal schmerzlich daran erinnert, dass jede Menge Adventisten sich gerade zwischen zwei Transatlantikflügen befinden - auf der GK in Atlanta und dass meine Rufe nach irgendeinem Ausdruck von Verständnis für die Problematik die solche Flüge in sich tragen, ungehört blieben.
CO2 Ausgleich für Langstreckenflüge wird nicht die Lösung des Problems bringen. Luft- und Schifffahrt machen (laut einer weiteren Grafik auf S. 275) nur 3,5% der jährlichen 28 960 000 000 Tonnen CO2 aus. (Gib dir diese Zahl!) China und USA kommen zusammen auf 40% und wie interessiert China an Umweltschutz ist (oder an Menschenrechten oderan irgendeinem Anliegen, das denkenden westlichen Menschen dringend erscheint) haben wir bei Olympia und in Kopenhagen gesehen. Und weil die USA Angst hat den Wirtschaftskampf gegen China zu verlieren (oder weil sie sich weigern anzuerkennen, dass sie ihn verloren haben) weigern sie sich ihrer Wirtschaft irgendwelche Auflagen zu machen, die einen Nachteil gegenüber den environmental (gib dir dieses Wort!) skrupellosen Chinesen bedeuten würden. Soviel zur Zukunft unseres Planeten. Nichts desto trotz ist das Thema wichtig. Nichts desto trotz muß man für das Richtige kämpfen, auch wenn der Kampf verloren ist. Und fliegen ist ein Bereich, der einen großen Anteil am CO2-Ausstoß eines Menschen ausmacht. Für manche Delegierten unserer Freikirche dürfte es schwierig sein, in diesem Jahr nochmal soviel CO2 in die Atmosphäre zu pusten, wie durch ihren Besuch in Atlanta. Dabei sind Flugzeuge als Verkehrsmittel nicht soooo krass ineffektiv. Die erste erwähnte Grafik zeigt, dass ein Flugzeug mit 80% Auslastung im Vergleich zu einem Auto (Diesel) mit zwei Personen nur etwa 40% mehr CO2 ausstößt. Das bedeutet, (wenn ich das richtig verstehe) dass man, wenn man allein im Auto unterwegs ist, unter Umständen (Motor, Fahrweise, etc.) mehr verbraucht als wenn man fliegen würde. Die Bahn braucht übrigens 90% weniger als das Auto ... Der Punkt mit dem Fliegen ist einfach die Entfernung, die man aufgrund der Geschwindigkeit so locker überbrückt. München Atlanta Müchen sind 15000km. Das ist mehr, als 90% der Deutschen privat in einem Jahr autofahren (meine Schätzung). Deswegen ist es wesentlich, dass man den Industrienationen zum trotz als Privatperson ein Zeichen setzt, wenn man sich so einen Batzen leistet. Auch als Freikirche sollte man ein Zeichen setzen. Sollte ... Sonntag, 6. Juni 2010Öl-Geld-Pest Habe gerade einen Artikel auf ZEIT-ONLINE gelesen, der die (momentan noch) ausweglose Situation der westlichen Welt vor Augen führt. Industrialisierung und Kapitalismus: es war eine schöne Zeit, aber es sieht aus als geht sie jetzt zu Ende. Krasse Worte. Die Frage ist, wer drauf geht: das System oder der Planet. Wenn man China fragt, ist die Antwort klar ... einen schönen Tag euch allen.Hier der Artikel. Mittwoch, 2. Juni 2010FerkelprotestKlar, die armen Ferkel soll man nicht quälen, aber ist es nicht ein Farce, Betäubung bei der Kastration zu fordern, aber die Tiere weiterhin in der Massenhaltung ihr Leben - wenn man es so nennen will - fristen zu lassen? Das ist so wie wenn man im KZ für Schmerzmittel bei der Zahnbehandlung kämpft. Klar, unangenehm ist Zähne ziehen ohne Narkose schon, aber im Grunde ist es eh schon wurscht. Oh, jetzt hab ich unbewußt den KZ-Vergleich der PETA gebracht. Bin ich militant? Wie dem auch sei, mein Punkt ist, dass man schwerlich industriell "gefertigtes" Fleisch essen und sich dann über inhumane Tierhaltung beschweren kann. Statt schmerzfreier Kastration sollte die Forderung eigentlich Abschaffung der Massentierhaltung lauten! Wer Fleisch will, soll es selbst groß ziehen! Mittwoch, 28. April 2010Adventisten und Umwelt
Zum "Earth Day" kam nicht nur die Avatar-DVD heraus, sondern auch ein neues Video auf dem offiziellen YouTube Kanal der Freikirche. Allan Handysides - eigentlich eher bekannt aus der medizinischen Frage und Antwort Kolumne von "Adventist World" - hatte in eben dieser Zeitschrift vor kurzem einen Artikel über das Problem von Kunststoffverpackungen geschrieben. Jetzt bringt er das Thema in bewegten Bildern rüber. Hoffe es erreicht dadurch noch mehr Leute!
Das Adventisten - auch wenn sie ohne CO2-Ausgleich zur GK fliegen - zumindest offiziell der Schöpfung gegenüber nicht gleichgültig sind, hat schon Jan Paulsen vor einigen Monaten mit diesem Video deutlich gemacht:
Geschrieben von Sven Fockner
in Siebenten-Tags Adventisten, Umwelt
um
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Mittwoch, 14. April 2010Zeit für eine Revolution Carl-A. Fechner kann nur hoffen, dass die Sonderhefte zum Thema Jugend, die Spiegel und ZEIT letztes Jahr herausgegeben haben, falsch lagen. Denn beide zeichneten ein Bild einer Generation, die kaum noch ideale hat, die nicht mehr an das Gute oder Veränderungen glaubt, die pragmatisch geworden ist und sich nur noch um einen Arbeitsplatz bemüht, die als Droge Ritalin entdeckt hat, nicht um den Horizont zu erweitern oder der Welt zu entfliehen, sondern um in ihr zu funktionieren. Mit Revolutionen soll sie nicht viel am Hut haben, diese Jugend. Fechner und wir alle können nur hoffen, das diese Analyse nicht alles ist.Der Titel des Films ist sicherlich kein postmoderner. Er stammt aus der Generation aus der auch die Protagonisten des Films stammen. Nichts desto trotz ist der Film hochaktuell und muß eigentlich jeden aus seinem ökologischen wie ökonomischen Schlaf reißen. "Die vierte Revolution" soll die Vision einer weltweiten Versorgung mit regenerativer Energie vermitteln. Das bedeutet, dass der Film nicht nur die Probleme aufzeigt, sondern eine positive Antwort vermittelt. Das sollte auch dem Kino-Erlebnis zuträglich sein - ist ja quasi ein potentielles Happy End. In der Presse wird der Film ja auch eifrig gelobt und rezensiert. Das Problem beginnt, wenn man ein Kino sucht um ihn zu sehen. Gerade in kleinere Städten dürfte sich das schwierig gestalten. Bleibt zu hoffen, dass die 4. Revolution in der Realität nicht an der Gewinnmaximierung der Kinobetreiber scheitert. Hab grade eine mail an unser Cinemax hier geschrieben. Wenn genug Anfragen kommen wird der Film vielleicht doch ins Programm genommen. Also los! Donnerstag, 4. März 2010Umweltsünde Hier ein 3-Sat Beitrag von Katrin Bauerfeind - mancher erinnert sich vielleicht noch an sie aus der Ehrensenf Anfangszeit - zum Thema Umweltsünde. Dieser Clip fasst sehr gut meine momentane Situation zusammen: Ausweglosigkeit! Wie kann man verantwortlich leben in dieser unserer westliche Gesellschaft? Muß man nicht wirklich einen Großteil unserer Kultur über Bord werfen?Neulich hat mich ein Glaubensbruder mit Migrationshintergrund gefragt, wie ich an die Wiederkunft Jesu glauben kann und mich gleichzeitig so für die Umwelt einsetzen. Zunächst eines: ich setze mich für die Umwelt ganzheitlich ein: also auch Tiere und Menschen. Das allein ist schon ein Problem: wie kann man sich heute Klamotten kaufen, ohne ethisch bedenkliche Arbeitbedingungen zu fördern? Wir haben Gewerkschaften, deswegen können wir uns auch keine Hosen aus Deutschland mehr leisten, sondern lassen sie in Asien nähen. Wer heute nicht nackt geht, ist fast immer ein Ausbeuter der Armen - besonders Kindern und Frauen. Damals nach der industriellen Revolution hätte man sich entscheiden müssen zwischen fairem Leben für alle und Wohlstand bzw. technischer Fortschritt. Oder ist das wieder eine Übertreibung? Wie dem auch sei, zurück zu Wiederkunft. Drei Gründe: 1. Verantwortlich mit der Natur umzugehen ist keine Aufgabe die als Folge der Sünde in die Welt kam. Sie ist Teil der Schöpfungsordnung und wird auch nach der Wiederkunft so weiter bestehen. Bebauen und Bewahren sollen wir diesen Planeten und alles was auf ihm ist. Ein erhaltender Umgang mit dem was Gott uns anvertraut hat, mit dem was er durch ein Wort seines Mundes geschaffen hat, mit seinem Eigentum, ist Teil des Menschseins. Wer wahrhaft menschlich sein will, muß Verantwortung übernehmen - das ist unsere Rolle. Es war kein Scherz, als ich dem Fragesteller mit Offenbarung 11:18 antwortete: Und die Völker sind zornig geworden; und es ist gekommen dein Zorn und die Zeit, die Toten zu richten und den Lohn zu geben deinen Knechten, den Propheten und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und zu vernichten, die die Erde vernichten. Gott kümmert sich um seine Schöpfung - auch um die Tiere - also sollten wir es auch tun. Wir alle kennen den Text am Ende des Jona-Buches: und mich sollte nicht jammern Ninive, eine so große Stadt, in der mehr als hundertundzwanzigtausend Menschen sind, die nicht wissen, was rechts oder links ist, dazu auch viele Tiere? (Jona 4:11) 2. Wir wissen nicht wann Jesus wiederkommt. Deswegen sollten wir in unserem Handeln nicht darauf setzen. Was, wenn es nochmal 1000 Jahre werden? Ich glaube es nicht, aber es ist nicht undenkbar. Dann sitzt du in 200 Jahren ganz schön in der Sch... weil du dachtest, es würde eh keinen Unterschied mehr machen. 3. Für mich hat es auch stark mit Glaubwürdigkeit zu tun. Gerade als Leute, die noch an die Schöpfung glauben und den Sabbat feiern, können wir Themen wie Tierschutz, Umweltschutz oder Menschenrechte nicht ignorieren. Wenn wir wirklich glauben was in Gen 1+2 steht, dann müßten wir doch auch so handeln, und uns nicht nur um uns drehen. Wie kann es sein, dass Nichtchristen hier an vorderster Front stehen? Sie glauben nicht, dass der Mensch zum Bild Gottes geschaffen ist, aber kämpfen für die Freiheit aller Menschen. Sie glauben nicht, dass die Natur ein Werk Gottes ist, das er uns anvertraut hat, aber sie schützen sie mit ihrem Geld und ihrer Zeit. Und wir? Wir predigen, dass Gott all das gemacht hat, aber unser Geld und unsere Zeit gehen für ganz andere Dinge drauf. Es muß sich etwas ändern in meinem Leben! Montag, 11. Januar 2010Atlanta 2010 Und, fliegst du auch hin? Zur Generalkonferenz? Nach USA? Endlich mal mit 60000 Leuten "Blast die Posaune" singen? Vielleicht sind es nicht die Leser dieses Blogs, aber es fliegen etliche hin. Zehn Deligierte aus Süddeutschland + Vorsteher. Dazu "Abgesandte" der Vereinigungen. Dann kommen die ganzen Freizeitangebote im Anschluß an die GK, die so manchem Prediger eine Teilnahme erleichtern. Kleines Detail am Rande: ein Flug München New York und zurück stößt mehr CO2 in die Atmosphäre als man als Autofahrer in einem Jahr hinbekommt. Selbst wenn man die niedrigste Zahl nimmt die sich im Internet findet, sind das immer noch 1,4 Tonnen. Nach anderen Emissionsrechnern kommt man über 4 Tonnen - wohl abhängig davon was alles mit einkalkuliert wird. Jetzt ist es ja jedermanns eigene Sache, ob er das Klima schützen möchte oder nicht. Ich persönlich frage mich, ob so ein GK-Tourismus nötig ist. Damit meine ich nicht die Deligierten - die müssen da auf jeden Fall hin! Aber für diese 11 Personen ist es dann auch nicht ihre eigene Sache, ob sie dahin fliegen oder nicht. Deswegen finde ich, sollte die Freikirche hier auch selbst aktiv werden und einen CO2 Ausgleich bei einem seriösen Anbieter kaufen. Besser wäre natürlich gar nicht zu fliegen, aber diese Option haben die Deligierten eben nicht. Und die zweitbeste Lösung ist sicher das CO2 woanders einzusparen - auch wenn es etwas imperialistisch ist, Indern Solaröfen zu schenken, damit sie das CO2 sparen, das wir nicht vermeiden zu können meinen. Aber da die meisten hier ständig in den Urlaub fliegen, können sie einer weltweiten Kirche, die alle fünf Jahre eine Vollversammlung abhält, wohl keinen Vorwurf machen ...
Geschrieben von Sven Fockner
in Siebenten-Tags Adventisten, Umwelt
um
20:42
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Sonntag, 20. Dezember 2009Vor uns die Sintflut
Kopenhagen ist vorbei und die Führenden Politiker dieses Planeten haben sich auf ein Papier geeinigt, über dass jeder Gemeindeausschuß lächeln würde, weil es völlig unkonkret und in keiner Weise bindend ist. Wenn man sowas macht, dann weiß eigentlich jeder, dass es nicht passieren wird. Enttäuschend! Zum Ausrasten! Warum bringen die Leute das nicht hin? Offensichtlich gibt es in den Ländern der beteiligten Politiker immer noch massive Kräfte, denen die Umwelt egal ist. Wer sind diese Leute? Egoistische Industriebosse? Ungebildete Hinterwäldler? Fanatische Verschwörungstheoretiker? Am Ende wohl Ersteres. Unglaublich!?
Ich mein wie können China keinen Vorwurf machen - auch wenn mich diese Arroganz extrem aufregt - immerhin haben wir es uns gutgehen lassen auf Kosten der Umwelt und jetzt wollen wir die Umwelt schützen, dabei unseren Lebensstandard aber auf jeden Fall beibehalten und zeigen mit dem Finger auf sie, weil sie dahin kommen wollen wo wir sind. Keiner von uns würde wahrscheinlich an ihrer Stelle anders handeln. Sind am Ende gar wir selbst, die gebildeten Umweltbewußten Heuchler der Grund für das Scheitern von Kopenhagen? Geht es uns nicht am Ende auch nur um uns? Haben wir unseren Politikern nicht klar genug gesagt, was wir wollen. Wollen wir es überhaupt? Fakt ist, nicht nur die Chinesen und Amerikaner müssen zurückstecken, auch wir. Wir können nicht das Klima retten und so weiterleben wie bisher. Und damit meine ich nicht die Energiesparbirne. Damit meine ich, dass wir unseren Lebensstil grundsätzlich überdenken müssen, unsere Mobilitäts-gewohnheiten, unsere Haushaltstechnik, die Größe unserer Häuser und Wohnungen usw. Wer da nicht bereit ist Abstriche zu machen, der darf wohl auch nicht den ersten Stein auf die Politiker werfen. Oder wäre es ihre Pflicht gewesen, uns zu unserem GLück zu zwingen - auf Kosten ihrer politischen Karriere? Schön wär's gewesen! Hier ein Video zum Thema (Danke Olli). Montag, 2. November 2009Die gute alte Thunfisch-Pizza ...
... sicherer Hafen adventistischer Pizzeriabesucher, da man bei Salami, Schinken oder Meeresfrüchten schon sehr blauäugig sein muß um zu denken sie wären vom Rind.
Jetzt kommt die TIME mit einer Titelstory über Thunfisch und macht unmißverständlich klar: 1. Thunfisch ist keine Pflanze, was bedeutet, dass man sie nicht anbauen kann. 2. Sechs Millionen Tonnen Thunfisch im Jahr zu fangen ist einfach zu viel, eben weil man nicht einfach mehr davon anbauen kann. Und selbst wenn man es könnte: damit ein Thunfisch 1kg Gewicht zulegt braucht man 10kg Nahrung - vor allem eben andere Fische. Wären wir also in der Lage zwölf Millionen Tonnen Thunfisch zu züchten, dann würden uns ziemlich schnell alle anderen Fische ausgehen - und von denen werden ja nicht weniger gefangen.Der Thunfisch hat es auf das Cover der TIME geschafft, weil er zum einen ein Musterbeispiel der Überfischung der Meere ist und zum anderen ganz oben in der Nahrungskette steht. Fällt er weg - und danach sieht es bei Populationsrückgängen von teilweise 90% aus - geraten die Weltmeere durcheinander. In der TIME werden Thunfische mit Löwen, Bären und Wölfen verglichen. Sie sind ja auch wesentlich größer als so eine Dose im Supermarkt. Wenn sie keiner fängt und isst können Thunfische Jahrzehnte leben, bis zu 3m lang und 680kg schwer werden. Höchstgeschwindigkeit im Wasser liegt bei ca. 65 km/h. An Land sind sie deutlich langsamer. Des Pudels Kern ist: kann man es sich als ethisch oder moralisch sensibler Christ noch leisten Pizza Tonno zu wählen? Oder müssen wir einsehen, dass nur weil die Globalisierung es möglich gemacht hat in Deutschland so zu essen wie in Japan, es deswegen noch lange nicht gut und richtig ist, das auch zu machen? Weil die Erde eben einfach nicht genug Resourcen dafür hat. Natürlich stimmt es, dass der Großteil der Fische nach wie vor in Asien gegessen wird und selbst wenn wir hier alle darauf verzichten würden, hätten sich die Chancen für Onkel Thunfisch nur geringfügig gebessert. Auf der anderen Seite denke ich, dass wir anfangen müssen umzudenken - genauso wie die Japaner. Wir werden die Probleme vor denen wir auf diesem Planeten stehen nicht lösen können und dabei genauso weitermachen wie bisher. Der Thunfisch ist da nur ein Beispiel. Aber er eignet sich so gut wie jedes andere dazu anzufangen und einen schöpfunsverträglichen Lebensstil anzustreben. Pizza Vegetaria, ich komme! Oder gleich Hawai ohne Schinken bzw. Margharita mit Ananas?!
Geschrieben von Sven Fockner
in Ethik, Gesellschaft, Umwelt
um
13:47
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Montag, 14. September 2009Wichtig! Besser spät als nie
Für alle die bei dem Filmtitel "Home" an gar nichts denken: unbedingt weiterlesen
Für alle die bei dem Filmtitel "Home" an die Familie an der Autobahn denken: wow kulturell gebildet, aber trotzdem unbedingt weiterlesen. Für alle die bei dem Filmtitel "Home" an Yann Arthus-Bertrand denken: weiterklicken. Vor einigen Monaten lief der Film Home von Arthus Bertrand in den Kinos an. Nicht in sehr vielen wohl, aber Bertrand schaffte es trotzdem in die Medien, weil er den Film gleichzeitig auf Youtube veröffentlichte - was wohl auch der Grund war, warum er nicht in so vielen Kinos lief. Zumindest geht es dem guten Mann nicht ums Geld. Er muß Idealist sein und hat schon meine Sympathien. Hier die Youtube-Seite des Home-Projekts. Oben rechts könnt ihr die Sprache auswählen. Ich hab den Film auch nur auf Youtube gesehen, aber er hat mich schon beeindruckt. Nicht nur wegen der Bilder (er wurde großteils aus der Luft aufgenommen), sondern auch wegen der Botschaft. Man vergisst so schnell, man passt sich so schnell an. Aber die Geschichte unserer Erde so vor Augen geführt zu bekommen ist schon beeindruckend. Besonders interessant wird es natürlich in den letzten 200 Jahren. Egal ob man nun mit den langen Zeiträumen der Erdentstehung, die sie im Film propagieren, übereinstimmt oder (so wie ich) nicht, niemand wird bestreiten, dass die letzten 100 Jahre ein winziger Bruchteil der Menschheits- und Erdgeschichte sind. Was in dieser Zeit alles verändert wurde! Wir haben eine Verantwortung dafür! Deswegen schaut euch diesen Film an, wenn ihr ihn noch nicht gesehen habt und lasst euch aufrütteln.
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Habe gerade einen Artikel auf ZEIT-ONLINE gelesen, der die (momentan noch) ausweglose Situation der westlichen Welt vor Augen führt. Industrialisierung und Kapitalismus: es war eine schöne Zeit, aber es sieht aus als geht sie jetzt zu Ende. Krasse Worte. Die Frage ist, wer drauf geht: das System oder der Planet. Wenn man China fragt, ist die Antwort klar ... einen schönen Tag euch allen.
Carl-A. Fechner kann nur hoffen, dass die Sonderhefte zum Thema Jugend, die Spiegel und ZEIT letztes Jahr herausgegeben haben, falsch lagen. Denn beide zeichneten ein Bild einer Generation, die kaum noch ideale hat, die nicht mehr an das Gute oder Veränderungen glaubt, die pragmatisch geworden ist und sich nur noch um einen Arbeitsplatz bemüht, die als Droge Ritalin entdeckt hat, nicht um den Horizont zu erweitern oder der Welt zu entfliehen, sondern um in ihr zu funktionieren. Mit Revolutionen soll sie nicht viel am Hut haben, diese Jugend. Fechner und wir alle können nur hoffen, das diese Analyse nicht alles ist.
Und, fliegst du auch hin?
Jetzt kommt die 