Freitag, 16. Juli 2010Ich hätte gerne einen weiblichen JesusTrackbacks
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Hi Sven,
nicht auf die Diskussion zur political correctness des Buch-Covers und deines Beitrags eingehend, an dieser Stelle der Verweis auf den Film COLOR OF THE CROSS (2006): http://www.youtube.com/watch?v=YKnLRie2HYI Auf imdb.com hat er nicht sonderlich gute Kritiken bekommen (3.3/10) und ein User fasst zusammen: "Awful, unhistorical rubbish, don't waste your time." Ob er ein Weisser war? Es geht allerdings auch weniger pathetisch, und eher urban ironisch: http://www.youtube.com/watch?v=HPCbK8skyFE&feature=fvw Aber selbst diese Parodie schafft die Kontextualisierung nur bedingt und überzeugt nicht. Das "weiße Jesusbild" geht auf einen gewissen Lentulus zurück, der angeblich in einem verschollenen Brief das wahre Aussehen Jesu beschrieben hat. In Wahrheit eine apokryphe Schrift aus dem 11. Jahrhundert. Die Beschreibung führen das "Kastanien-braune schulterlange Haar" und den "gegabelten Bart" an. Beides Elemente die in unseren Kulturkreis nicht mehr wegzudenken sind, sprechen wir über Jesus-Ikonographie. Spannenderweise entspricht dieser Jesus einem deutschen Ritter jener Zeit. Ist die Kastanie eine biblische Referenz? (hier kann man den ganzen Bericht lesen: http://www.wegbegleiter.ch/wegbeg/jesusaus.htm) In einer beliebten jüngeren Rekonstruktion eines jüdischen Jesus aus dem ersten Jahrhundert kam folgende Rekonstruktion heraus: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/7/7253/7253_2.jpg So, the choice is yours! |
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Dieses Bild hab ich von Dany B. geklaut (facebook sei Dank). Es stammt von irgendeinem Stand auf der Vollversammlung. Politisch ist es total korrekt, aber auf der anderen Seite kann ich kaum weiterschreiben vor Kopfschütteln und Linkeaugenbrauehochziehen. Wie bitte? Ein schwarzer Jesus? Das nennt man wohl Kontextualisierung.
